2011

Online Travel macht Preissteuerung möglich

30.10.2011

 

Edi Rohrer, Projektmanager von Online Travel, stellt mit dem Modul Yield Manager eine neue Möglichkeit zur Preissteuerung vor: «Grundsätzlich muss nach wie vor jedes Reisebüro bzw. jeder Broker seine Basiskalkulation der Verkaufspreise machen. Oft möchte man aber nur kurzfristig und ev. auch nur im Internet die Preise noch zusätzlich beeinflussen können. Wer eine Internet-Buchungsmaschine von Online Travel hat, kann nun zusätzlich die Preise steuern. Mit dem Yield Manager können die Reisebüros dann zusätzlich kurzfristig direkt ihre Airline Vertriebspolitik aktiv beeinflussen.»

Bietet eine Airline vorübergehend attraktivere Bedingungen oder zusätzliche Kommissionen oder Kanalgebühren an, können die Internetpreise entsprechend gesenkt werden. Bietet eine Airline vorübergehend schlechtere Bedingungen oder zusätzliche Restriktionen an, können die Internetpreise entsprechend erhöht werden. Diese Preisanpassung können sehr global oder auch sehr dediziert vorgenommen werden.

STC Bahn und Hotels und Bigxtra in Tour Online buchbar

29.04.2011

Tour Online wurde um zwei Services erweitert. Neu können STC-Produkte und das Gesamtangebot des deutschen Reiseveranstalters Bigxtra gebucht werden.

Nicht nur sämtliche Hotels von STC (Switzerland Travel Center), sondern auch Bahn-Pauschalreisen können ab sofort von SBB-Reisebüros über Tour Online gebucht werden. Die Programmerweiterung, die auf Incoming-Dienstleister massgeschneidert wurde, ist besonders für Bahnhöfe interessant. Der neue Service trägt diesem Bedürfnis Rechnung und erlaubt eine einfachere, übersichtliche Buchung von Hotels und anderen Pauschalen der Bahn, wie z.B. dem Glacier Express. Als zweite Neuerung kann ab sofort das Gesamtangebot des deutschen Direkt-Reise-Anbieters Bigxtra über Tour Online gebucht werden.

Beide Services stehen in einer ersten Phase ausschliesslich den SBB-Reisebüros zur Verfügung. In einer zweiten Phase ist geplant, dass alle Tour Online-Reisebüros den Zugriff erhalten.

Reisebüros brauchen neue Verkaufstools

08.04.2011

Der Geist von «Tourbo» und «Traviswiss» ist bis heute aktuell. Die elektronische Buchbarkeit von touristischen Leistungen setzt nach wie vor eine Kooperationsbereitschaft der involvierten Parteien voraus. Verändert haben sich über die Jahrzehnte hingegen die Marktanforderungen und damit die Leistungsprofile der CRS-Systeme.



Ende der 80er Jahre wurden die ersten Schweizer Reisebüros mit «Traviswiss» und «Tourbo» ausgerüstet. Ein damals neuartiges Buchungssystem, das den Agenturen erstmals ermöglichte, Verfügbarkeiten und Preise online zu prüfen und Buchungen direkt beim Veranstalter zu tätigen. Was zuvor nur via Telefon möglich war, konnte neu über einen einheitlichen Reservationsablauf abgewickelt werden. Obschon die neue Technik noch sehr teuer war und zu Beginn nur ausgewählten Reisebüros zur Verfügung stand, veränderte sie das Arbeitsprofil im Reisebüro grundsätzlich. Ein Meilenstein war die Einführung von «Traviswiss» auch, weil sich die führenden Veranstalter unter der Leitung des National-Carrier Swissair an einen Tisch gesetzt, viel Geld für ein gemeinsames Projekt investiert und damit einheitliche Normen für Buchungsabwicklung und Back-Office festlegt hatten. 

Inzwischen hat sich «Tourbo» technisch von einer wenig benutzerfreundlichen Host-Applikation zu einer modernen Internet-Anwendung weiterentwickelt. Von der damaligen Pionier-Leistung profitiert die Schweizer Reisebranche aber noch heute: Seit der Gründung von «Traviswiss» finden in regelmässigen Abständen Koordinationssitzungen zwischen Veranstaltern, Reisebüros und System-Anbietern statt. Die Firma Traviswiss AG, an der die Swissair massgeblich beteiligt war, ist inzwischen jedoch von der Bildfläche verschwunden. Der Geist von «Tourbo» lebt aber bis heute in den beiden Nachfolgesystemen «Tour Online» und «Cets» weiter, die zurzeit über 95% der Schweizer Veranstalter-Buchungen abwickeln. Der «Industry-Consens», auf dem die Idee von «Tourbo» basiert, macht auch im Zeitalter des Internets noch Sinn. Damals wie heute geht es darum, dem stationären Vertrieb möglichst kostengünstig Leistungen der Veranstalter verfügbar zu machen. 

Verändert haben sich in den letzten 25 Jahren vor allem die Kunden. Sie sind im Unterschied zu früher nicht mehr auf das Reisebüro angewiesen. Stattdessen können sie dank dem Internet jede touristische Leistung à-la-carte und im «Self-Service» online beziehen. Ohne Spuren ist dieser Wandel an den Vertriebssystem nicht vorbei gegangen. Heute benötigen Reisebüros Tools, die nicht nur für den Verkauf von vorgefertigten Katalogangeboten geeignet sein müssen, sondern auch die Möglichkeit bieten, Preise und Leistungen verschiedener Anbieter effizient zu vergleichen. Denn ein Kunde bleibt dem Reisebüro nur dann treu, wenn er kompetent und noch besser beraten wird als Internet. Auch muss der Wiederverkäufer in der Lage sein, dynamische Angebote zu verkaufen, hinter denen nicht mehr der starre Produktionsprozess der klassischen Veranstalter  steht. Der Retailer wird also zu einem «Micro-Veranstalter», der Einzelleistungen selbst zu neuen Packages verknüpft. Dieser Trend des Dynamic Packaging hat die Rolle der klassischen Veranstalter dramatisch verändert. Sie werden heute vermehrt zu reinen Volumenbündlern und Technologie-Anbietern degradiert. Die Welt steht nicht still und es ist spannend mit zu verfolgen, wie sich die touristischen Online-Buchungssysteme in den nächsten Jahren entwickeln und neue Geschäftsmodelle kreieren werden. 

Eines hat sich seit den Anfängen von «Tourbo» nicht verändert: Das Zusammenspiel zwischen Reisebüros und Veranstaltern, ob auf der Basis von Dynamic Packaging oder mit klassischen Katalogprodukten, kann nur funktionieren, wenn sich alle im Geschäftsprozess involvierten Parteien auf ein Minimum von technischen und kommerziellen Normen einigen. Auch im Internet-Zeitalter und unter verschärften Wettbewerbsbedingungen zwischen den Markt-Teilnehmern benötigt die Branche neutrale und kostengünstige Buchungsplattformen, die den einheitlichen Zugang zum rasant wachsenden Content der Leistungsanbieter ermöglichen. Wie zu Gründungszeiten von «Traviswiss» setzt dies bei den führenden Marktteilnehmern auch heute eine Bereitschaft zur Zusammenarbeit voraus.

DER AUTOR:
Thomas Egger ist in Koblenz aufgewachsen und wohnhaft. Auch die IT-Firma Online Travel, die er als Geschäftsführer und Hauptaktionär führt, hat ihren Sitz in Koblenz. Erste Temporär-Jobs in der Reisebranche hatte Egger bereits als Kantonsschüler in Baden. Nach dem Studium der Wirtschaftsinformatik an der Universität Zürich war er am IBM-Forschungslabor in Rüschlikon engagiert und konnte damit seine Vorlieben für die Touristik und Informatik miteinander verbinden. Er gründete das Unternehmen Online Travel AG, ein führender Anbieter von Online-Buchungs- und Informatik-Lösungen im Schweizer Reisemarkt. 

Entwicklung im Internet wurde verschlafen

17.02.2011

Verschläft die Reisebranche die Entwicklung im Internet? Diese provokante Frage stellte Andreas Dietrich, Verwaltungsrat von Online Travel, während seiner Präsentation am St. Galler Touristiker-Tag in den Raum und lieferte seine nicht minder provokante Antwort gleich hinterher: "Ja tut sie, und es gibt nicht einmal Indizien dafür, dass sie dieses Verschlafen erkannt hat."

Dietrich liess während seines Referats keine Möglichkeit aus, die Schweizer Tour Operators zu kritisieren und gewagte Thesen aufzustellen. "In zehn bis 15 Jahren gibt es nur noch einen Buchungschannel, und das ist das Internet", war eine davon. Dass das Internet nur zum Vertrieb von Pauschalreisen tauge, sei eine falsche Annahme. Zudem beantworte es alle Fragen, die bei den Kunden auftauchen würden, schnell und akkurat. "Insbesondere junge Leute sehen beim Reisebüro keinen Mehrwert mehr, und die meisten Digital Natives haben noch nie ein Reisebüro von innen gesehen:"

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Ein guter Webauftritt muss nicht teuer sein ...

06.01.2011

Viele Reisebüros haben die kommerzielle Bedeutung einer soliden Internetpräsenz noch zu wenig realisiert und wirken online blass. Online Travel schafft Abhilfe. Der Reisetechnologie-Anbieter offeriert mit MyWeb Online ein modular aufgebautes Konzept, mit dem Reisebüros rasch und günstig ihren eigenen professionellen Webauftritt gestalten können. Die Standardlösung ist bereits für 995 Franken zu haben. Je nach individuellem Bedürfnis gibt es diverse Ausbauvarianten.

Ferien- und Geschäftsreisen werden heute zunehmend online gebucht. Die Bedeutung des Internets nimmt für die Reisebranche zu – als wichtiger Umsatzbringer sowie als Schaufenster und Imageträger. Viele kleine und mittelgrosse Reisebüros haben bisher den finanziellen Aufwand gescheut, ihren Webauftritt professioneller zu gestalten und optisch aufzupolieren. Das möchte Online Travel ändern. Der Spezialist für Reisetechnologie offeriert den Reisebüros mit MyWeb Online ein neues und modular aufgebautes Webkonzept zur Gestaltung eines individuellen und professionellen Internetauftritts. Und dies zu günstigen Konditionen. Die zweckmässige Standard-Lösung gibt es bereits für 995 Franken. Sie kann je nach individuellen Bedürfnissen beliebig ausgebaut und optisch ausgestaltet werden.

Problemlos möglich ist mit MyWeb Online die Integration der von Online Travel entwickelten und hauseigenen Buchungsmaschinen (sog. Internet Booking Engines). So etwa Flight Online, DynaPack Online (Städtereisen), Last Minute Online oder Hotel Online. Dank ihnen ist die neue Webseite für Reisebüros nicht nur eine professionelle Visitenkarte, sondern auch ein zusätzliches Verkaufsportal. Bei der erstmaligen Präsentation von MyWeb Online an der Touristikfachmesse TTW in Montreux stiess ONLINE TRAVEL auf grosses Interesse. Das erstaunt Projektleiter Clemens Jauch nicht. «Rund 80% der Reisebüros im KMU-Segment verfügen heute über keinen oder nur ungenügenden Webauftritt.

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